Der fremde Tote, Teil 1
Philipp Braun verlor seinen Kompass. Im Zeitalter von Smartphones mit Navigationssystemen würde so etwas wenig schmerzen, wenn es sich nicht um den inneren Kompass handeln
Philipp Braun verlor seinen Kompass. Im Zeitalter von Smartphones mit Navigationssystemen würde so etwas wenig schmerzen, wenn es sich nicht um den inneren Kompass handeln
Aus dem vielversprechenden Abend wurde dennoch etwas, allerdings erst einige Tage später. Lars nahm das, schlug aber einen großen Anteil von der Abfindung aus.
Es gibt Dinge, mit denen rechnet man. Mit Mitarbeitern, Einschaltquoten, Werbekunden und dem, was sich früher Rundfunkgebühren nannte. Mit dem eigenen Tod rechnet selbst der
Als es Lars endlich gelang, das Restaurant zu verlassen, fehlte jede Spur von dem Mann, welcher für die betretenden Gesichter am Tisch der Weihnachtsfeier zuständig
Erwartungsvoll blickten die Mitarbeiter aus der Runde ihren Vorgesetzten an, wohl weniger in Erwartung einer Rede denn einer anderen Form der Zuwendung, wie Lars mutmaßte.
Lars lehnt am Stehtisch der Weihnachtsmarktbude und blickte von seinem Glühweinbecher zum gegenüber liegenden Gebäudes des Radiosenders. Längst war das klebrige Zeug im Becher kalt
Im Internet sah man tatsächlich Rentiere im Studio des Radiosenders. Auf einem Foto sah man einen Mitarbeiter, der gerade die Hinterlassenschaften der Tiere entsorgte.
Im Radio wurde ein Weihnachtslied gespielt. Normalerweise interessierte sich Lars weder für Weihnachtslieder noch hörte er Radio.
Sie saßen zu zweit am Küchentisch, immer noch. Längst wollte Lars schon wieder zu Hause sein, doch die Begeisterung von Frau M. über ihren neuen
Ein Hund flog auf die Straße. Ein beherzter Griff, die Beifahrertür wieder schnell zugeworfen, fuhr Lars an. Ohne in den Rückspiegel zu blicken verließ er