
Leiser Abgang, Teil 14
Im Tod waren sich Verena und Martin Leiser näher als zeitweise zu Lebzeiten. Ein Doppelgrab, mehr Nähe ging nicht.

Im Tod waren sich Verena und Martin Leiser näher als zeitweise zu Lebzeiten. Ein Doppelgrab, mehr Nähe ging nicht.

Mehrere Stunden später nach seinem heftigen Absturz saß Stephan in der Küche. Die Kaffeemaschine röchelte die letzten Topfen durch den Filter.

Das Bett drehte sich nicht mehr. Stephan starrte an die Decke und versuchte, seinen Magen zu beruhigen.

Schummerige Beleuchtung in Kneipen erfüllte einen ganz bestimmten Zweck. Niemand sollte Zeuge seines eigenen Absturzes werden. Zudem gelang es bei gedimmten Licht deutlich leichter, sich

Ursprünglich wollte Stephan keinen Streit anfangen. Die gegenseitige Auszeit von seinem Vater und seiner Mutter erschien im als günstig Gelegenheit, sie allein anzusprechen.

Neben Verprügeln gehörte Hausarrest zu den bevorzugten Formen der Bestrafung von Stephan durch seinen Vater. Welche negative Entwicklung von Stephan damit angestoßen wurde, wollten oder

Noch während seines Studiums verband Stephan mit dem Begriff —žCall Center—œ etwas unseriöses. Entweder wurde man von dort aus unaufgefordert anrufen oder man hing über

In Bezug auf seine Erziehung von Ungerechtigkeit zu sprechen, kam Stephan immer wie eine Untertreibung vor. Schon wäre Misshandlung wäre der richtige Begriff gewesen.

Langsam verebbte die Wut in Stephan und er spürte den Hunger, der sich im Laufe des Tages aufbaut hatte. Nur morgens in aller Eile frühstücken,

An das Eis von damals konnte sich Stephan noch gut erinnern. Es war ein Brauner Bär, den er Martina aus der Hand reißen wollte.