
Auf dem Schrank, Teil 5
Bernd warf einen Blick auf den Fahrplan. Einer der seltenen Momenten mit zu viel Zeit in seinem Leben.
Zwischen Kurzgeschichten oder dem nächsten Roman müssen es ab und an Fingerübungen sein, mit denen man sich nicht nur ausprobieren kann, sondern auch den Kopf frei bekommt.

Bernd warf einen Blick auf den Fahrplan. Einer der seltenen Momenten mit zu viel Zeit in seinem Leben.

Auf dem Weg zum Bahnhof fuhr das Taxi an einem alteingesessenen Möbelgeschäft vorbei. Aus dem Laden stammte der erste Küchenschrank seiner Eltern.

Vom Liebling bekam Bernd eine SMS. Nicht von seinem Liebling, sondern dem Liebling der Eltern.

Bernd griff in die Tasche seiner Wachsjacke und zog das Notizbuch mit dem fleckigen schwarzen Einband hervor.

Bernd betrachtete das Grab seiner Stiefmutter, zu den Beerdigungen er nicht erschien. Für sie wäre es wieder ein typisches Drücken vor einer Aufgabe gewesen.

Neben vielen anderen Dingen sind auch Videospiele Kulturgut. Obwohl es für nicht wenige Erwachsene unfassbar klingen mag.

„Immer noch bei der Arbeit oder sind die ein paar Spuren auf den Boden gefallen?“ Hoppel hatte sich unbemerkt hinter Badinger aufgebaut.

Zum zweiten Mal an diesem Tag klopfte er bei Kleemann an. Knapp schilderte er ihr seinen Versuch, an die Daten zu kommen. Kleemann sah ihn

Badinger kratzte sich am Kopf. „Das würde dann auch erklären, warum die Tatwaffe, immerhin ein sakraler Gegenstand, noch am Tatort lag.“

„Wissen sie Badinger, früher könnte ich noch in meinem eigenen Büro rauchen.“ Kaugummi kauend drehte sich um zu Badinger.