
Abgehalftert, Teil 4
Die leere Weinflasche lag neben ihm im Sand. Eine unangenehme Kälte ließ Rösch für einen Moment wieder nüchtern werden.
Zwischen Kurzgeschichten oder dem nächsten Roman müssen es ab und an Fingerübungen sein, mit denen man sich nicht nur ausprobieren kann, sondern auch den Kopf frei bekommt.

Die leere Weinflasche lag neben ihm im Sand. Eine unangenehme Kälte ließ Rösch für einen Moment wieder nüchtern werden.

Als Rösch von Bord ging, wartete das Taxi bereits auf ihn. Die Kleinbahn inklusive Koffer-Tetris überließ er den Urlaubern. Ein schweigsamer Ostfriese fuhr ihn bis

Rösch saß im Salondeck an einem Tisch für sich alleine. Vor ihm Stand ein Teller mit Grünkohl, Kassler, Salzkartoffeln und einer Kohlwurst.

Einfach rauskommen. Zu Hause fiel Jürgen Rösch mal wieder die Decke auf den Kopf. Der Ausblick auf die Wasserfläche des neuen Delftes rief bei ihm

Nöll rutsche auf dem losen Schiefer aus. Ein paar Meter, dann bekam er eine Weinrebe zu fassen und bremsten seinen Sturz.

Trotz der Begrüßungsflasche verbrachte Nöll die Nacht zum Sonntag nüchtern in der Ferienwohnung des Weinguts. Für sein Verhältnis ungewöhnlich früh wachte er mit einer Lust

Etwas verloren stand Nöll am Samstagmorgen nach längerer Zugfahrt auf dem Bahnsteig von Kobern-Gondorf. Ein schneidiger Wind blies den Geruch von zu viel Alkohol aus

Christian Nöll hatte von Wein keine Ahnung. Wobei das nicht ganz stimmte. Drehverschlüsse bekam er mühelos auf.

Im Tod waren sich Verena und Martin Leiser näher als zeitweise zu Lebzeiten. Ein Doppelgrab, mehr Nähe ging nicht.

Mehrere Stunden später nach seinem heftigen Absturz saß Stephan in der Küche. Die Kaffeemaschine röchelte die letzten Topfen durch den Filter.