Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Einen Sommergeburtstag können nicht nur Menschen feiern. Sondern auch beim richtigen Geburtsdatum ein Blog wie dieser. Gratulieren wir vorab.

Winterkind

Wer am 1. Januar geboren wurde, ist von einem Sommergeburtstag maximal entfernt. Von mir selber würde ich als Winterkind sprechen, Neujahrskind passt trotz des Datums nicht ganz so. Außerdem erinnert mich das immer an viele nicht gefeierte Geburtstage. Wenn man noch klein und jung ist, wer hat denn da aus der dem Kinderkarten oder der Schulklasse Zeit, an Neujahr Geburtstag mit jemand anderem zu feiern? Eben. Und aus nachgeholten Geburtstagen im Sommer wird noch lange kein Sommergeburtstag.

Aber es soll nicht um mich gehen, sondern um ein echtes Sommergeburtstagskind. Meinen Blog. Der hat morgen mal wieder Geburtstag. In diesem Jahr feiert er seinen 22. Geburtstag.
Der Wechsel auf wöchentliche Texte statt täglich oder sogar mehrmals täglich ist in jedem Fall ein Schritt gewesen, den ich nicht bereue. Es führt einfach, dass ich weiterhin noch Spaß an der Sache habe und nicht ausbrenne. Auch hoffe ich so, thematisch etwas abwechslungsreicher zu sein und wieder bessere Texte zu schreiben. Nur als eine tägliche Pflichtübung führte bei mir so weniger Spaß an der Sache und Texten, die manchmal auch einfach nur überflüssig waren.

Darüber hinaus hatte ich auch das Gefühl, mich immer stärker im Kreis zu drehen und über die immer gleichen Themen zu schreiben.

Totalitärer Sommergeburtstag

Kommen wir zu einem anderen Sommergeburtstag. Am 14. Juni hatte der US-Präsidentendarsteller Donald Trump Geburtstag. Wie es sich für einen Möchtegern-Diktator gehört, beging er ihn mit einer Militärparade. Man kann das ausführlich kommentieren. Aber ist in den letzten Wochen die Lust vergangen, immer weiter über Trump zu schreiben. Was wohl auch daran liegt, dass man dann eigentlich täglich über ihn schreiben müsste. Gefühlt vergeht kein Tag, wo man wieder eine Meldung über ihn liest oder hört, bei der man immer weiter in einer Spirale der Verzweiflung nach unten rutscht.

Also eher nicht oder wenn dann nicht so oft über Trump schreiben. Das löst natürlich nicht das Problem und selbst wenn, stehen andere Probleme bereits Schlange. Zum Beispiel die Sache mit dem Sommergeburtstag. Es ist Juli, sieht aber draußen aus wie Anfang Oktober. Von wegen Sommer. Klar, ich brauche keine Killer-Hitze jenseits von 28 Grad. Aber etwas schöner wäre nicht schlecht. Besonders dann, wenn man Geburtstag feiert. Sonst kann man gleich im Winter feiern.

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