Schweigen am Niederrhein
Bei Büchern, die mit irgendwas ausgezeichnet wurden, bin ich immer besonders skeptisch. In der Vergangenheit war es nicht selten so, dass mir persönlich das Buch
Bei Büchern, die mit irgendwas ausgezeichnet wurden, bin ich immer besonders skeptisch. In der Vergangenheit war es nicht selten so, dass mir persönlich das Buch
Über einen Monat liegen die Kölner Krimitage jetzt zurück. Erst gestern Abend habe ich es geschafft, den „Eifelbaron“ von Rudolf Jagusch zu Ende zu lesen.
Es gab mehr als einen Grund für Grönen, Vera Böckel mit auf das Revier zu nehmen. Der Dackeblick von Knutsen würde ihn dabei nicht stören.
Als die Tür endlich aufging, war es nicht das verheulte Gesicht von Vera Böckel, was Grönen zuerst auffiel. „Frau Böckel, ich glaube sie haben da
Knutsen war dankbar für die Ablenkung. Grönen war sich dagegen sicher, dass Vera Böckel etwas zu verbergen hatte. Das der Knutsen mit Böckel bekannt war,
Der Strohalm war richtig voll, als Knutsen eintrat. Von Verena Böckel fehlte allerdings jede Spur. Seine Enttäuschung ertränkte Knutsen in reichlich Bier, was er beim
„Nein, eigentlich nicht. Bei mir zu Hause ist die Heizung ausgefallen, daher habe ich mich von einem Kollegen hier absetzen lassen. Zum aufwärmen sozusagen.“ „Verena
Knutsen spürte nicht mehr die Kälte, sondern seine Einsamkeit, die bei ihm auch mit einem gewissen Druck in der Lendengegend verbunden war. Die Frau machte
Rühmann, der Besitzer des Strohhalms, war bekannte für seine direkte Art. Wem die nicht passte, der konnte auch woanders essen. Zumindest sah Rühmann das so.
Für Knutsen war das eine sehr unbefriedigende Aussage. Grönen wirkte aber gelassen. „Die Belegschaft ist vermutlich erst nach Weihnachten wieder im Betrieb?“ „Die allermeisten sogar