
Boris Johnson ruiniert das Land
Einen der schwärzesten Tage seiner Geschichte hatte Großbritannien gestern mit der Ernennung von Boris Johnson zum Premierminister.
Das hier jemand mit SPD-Parteibuch schreibt, dürfte unverkennbar sein. Zu deutlich ist oft die rote Handschrift. Politik geht uns alle an, sollte uns alle interessieren, denn sie legt die Rahmenbedingungen unseres Lebens fest. Wo an Menschlichkeit oder Gerechtigkeit gespart wird, ist unter anderem hier Thema. Dabei bekommen alle Parteien ihr Fett weg, also auch die SPD, denn trotz Parteimitgliedschaft trägt man schließlich keine rosa Brille.

Einen der schwärzesten Tage seiner Geschichte hatte Großbritannien gestern mit der Ernennung von Boris Johnson zum Premierminister.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde heute 65 Jahre alt. Einen Geburtstagskuchen wird es nach der Zitterpartie um die neue Verteidigungsministerin geben.

Wenn die Bundeskanzlerin im Sommer zittert, liegt es nicht an den Außentemperaturen. Ein dritter öffentlicher Zitteranfall von Angela Merkel wird zur Staatskrise.

Trotz deutscher Enthaltung wurde die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin nominiert. Ein Coup der europäischen Staats- und Regierungschefs.

Die zunehmende Distanz von Politikern zur Wirklichkeit lässt sich mit Unterzuckerung erklären. Eine Entschuldigung für schamlosen Lobbyismus ist das jedoch nicht.

Auf dem Wannsee Spargel essen gehört zu den jährlichen Ritualen des Seeheimer Kreises der SPD. Andrea Nahles war dies Jahr nur gedruckt dabei.

Heute verkündete Andrea Nahles ihren Rücktritt als Partei- und Fraktionsvorsitzende. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.

Für die Zerstörung der CDU ist kein YouTube Video nötig. Es reichen die Politik der letzten Jahre und unbedachte Äußerungen.

Nicht nur in Deutschland ist die Europawahl 2019 gelaufen. Jetzt gilt es, die Ergebnisse zu betrachten und Schlüsse für die Zukunft daraus zu ziehen.

Oft reichen ein Video oder ein Lied aus, um das Ende einer Karriere einzuläuten. Heinz-Christian Strache trifft genau so die falschen Töne wie Madonna.