Lissabon – Teil IX
Irgendwo anders in Köln wachte Kardinal Reisser mit einem Gefühl des Unwohlseins auf. Er stand auf und ließ seine Füße in die alten Filzpantoffeln gleiten,
Lyrik wäre zu hochgestochen. Gedichte, Texte, Bruchstücke. All das könnte passen. In aller Bescheidenheit sind es aber nur Gehversuche. Richtig laufen kann dieser Autor noch nicht.
Irgendwo anders in Köln wachte Kardinal Reisser mit einem Gefühl des Unwohlseins auf. Er stand auf und ließ seine Füße in die alten Filzpantoffeln gleiten,
Die Zeit des Wartens war vorbei. Sein Kölsch wurde endlich gebracht. Ihm war danach, es in einem Zug auszutrinken. Aber dann müsste er entweder zahlen
Beim Reingehen ins Brauhaus wäre er fast mit jemanden zusammengestoßen. Irgendwie kam ihm die Person bekannt vor. Er meinte sich zu erinnern, den Mann schon
Am Bahnhof schlug ihn wieder der Geruch von Urin und Reisen entgegen, eine besondere Mischung, die in vielen Herzen Fernweh erzeugt. Menschen unterschiedlichster Nationalität liefen
In ihm kam die Verzweiflung eines Reisenden hoch, der am Ende seiner Reise angelangt ist und doch nur noch umkehren kann, um den ganzen Weg
Etwas verloren stand er nach einiger Zeit vor dem schwarzen Riesen. Die Fassade zerfressen wie das Gesicht eines Pestkranken. Eigentlich wusste er, dass er hier
Dann stand er auf, schulterte seinen Rucksack und schlenderte in Richtung Wallrafplatz. Der Duft von frischen Brötchen trieb ihn tiefer in die Fussgängerzone, bis er
Währenddessen öffneten die ersten Bäckereien und muntere Frühaufsteher holten sich Brötchen und den „Express“. Die Seiten seines Reiseführers umblätternd, füllte sein Kopf sich wieder mit
Natürlich hatte er nicht ewig Zeit. Um 10.19 Uhr fuhr sein Zug, der ihn Lissabon näher bringen würde. Er stand in Köln auf der Domplattform