Biometrische Geldautomaten
Reinhard Müller, vor einem Geldautomaten der Kom-Z-Bank. Er schiebt seine Karte in den Automaten. Geldautomat: Guten Tag Herr Müller, was kann ich für sie tun?
Lyrik wäre zu hochgestochen. Gedichte, Texte, Bruchstücke. All das könnte passen. In aller Bescheidenheit sind es aber nur Gehversuche. Richtig laufen kann dieser Autor noch nicht.
Reinhard Müller, vor einem Geldautomaten der Kom-Z-Bank. Er schiebt seine Karte in den Automaten. Geldautomat: Guten Tag Herr Müller, was kann ich für sie tun?
Kunde: „Siebenundzwanzig Cent für ein Brötchen – das ist aber teuer!“ Verkäuferin: „Ich kann nichts dafür.“ Kunde: „Natürlich können sie was dafür. Würden sie weniger
Eine blutende Pizza im irakischen Sand Hände die nach Wasser greifen Um dann doch in der Hoffnungslosigkeit zu ertrinken Kein Richter aber Henker Alle Wege
Bleich und nicht mehr fidel lag die Hand in der Badewanne. Heißes Wasser spritzte von den Kacheln und riss die letzten Blutreste mit sich in
Tanz der nackten Hühner ums offene Bankett Leise schweigt der Grill Ein Eber wiegt sich im Sauseschritt Alleine sitzt das depressive Messer am Rand Aus
Haiku Gestern habe ich in der Zeitung in einem Artikel etwas entdeckt. Besser sollte ich davon sprechen, dass es mich entdeckt hat. Der Autor schrieb
Der süße Kuss des Verrats Brennt sich tief ins Herz Über den Aschewiesen Weht der Staub des Hasses Jeder Schritt am Morgen Weckt die Geister
Heute morgen hatte ich die Idee für ein Alter Ego, Herrn Nögel. Aber lassen wir ihn mal selbst zu Worte kommen: Nöckel. Nöckel mit Zeh-Kah.
Durch ihren dünnen Slip tropft das Blut in die Hose. Sternzeichen hatten ihr noch nie etwas bedeutet. Ab heute aber würde es wohl etwas komisch
Er schaute auf das Schild, das neben den Schließfächern hing. Solange konnte er unmöglich warten, ohne Verdacht zu erregen. Wahrscheinlich wurde er jetzt schon vom