Oskarreif
1. Szene An einem Freitag Nachmittag im Kanzleramt. Die Flure wirken leer und verlassen. Nur aus dem größten Büro ist noch eine Stimme zu hören.
Lyrik wäre zu hochgestochen. Gedichte, Texte, Bruchstücke. All das könnte passen. In aller Bescheidenheit sind es aber nur Gehversuche. Richtig laufen kann dieser Autor noch nicht.
1. Szene An einem Freitag Nachmittag im Kanzleramt. Die Flure wirken leer und verlassen. Nur aus dem größten Büro ist noch eine Stimme zu hören.
Nach dem ich mich für die kleine Revue von wildbits in die Tiefen meines digitalen Archivs begeben hatte, war noch genügend Energie über, noch tiefer
„Warum wird Angela Merkel nicht Kanzlerin?” – „Weil die Wechseljahre schon vorbei sind!”
Am Straßenrand jongliert ein Junge mit Bierdeckeln. Ein falscher Hoffnungsträger ist ist zurück auf den Weg nach Heidelberg. Arbeitslose Physikerin sucht neues Betätigungsfeld. Der Kanzler
Wehmut umschließt die ersten Tage des Herbsts. Die Hand taucht langsam in das abgekühlte Wasser des Baggersees. Bald würden die Boote bis zum nächsten Jahr
Es gibt Tage, da möchte ich mit einem Fernsehmoderator in den Wald fahren, ihm die Schaufel in die Hand drücken und sagen „Stefan, grab!” Hinterher
1. Szene Samstag nachts am Bonner Rheinufer. Eine Gestalt im langen Mantel mit hochgeschlagenen Kragen starrt auf das Wasser. Eine dunkle Limousine rollt langsam heran.
Rote Wolken, gelber Mond Die Strahlung hat kein Hirn verschont Drum sprech ich nicht in Reimen mehr Hole schnell meine Schießgewehr Eine Kugel, sauberer Schuß