Sinn des Lebens
Leben ist das, was sich zwischen dem ersten und dem letzten Sabbern abspielt.
Lyrik wäre zu hochgestochen. Gedichte, Texte, Bruchstücke. All das könnte passen. In aller Bescheidenheit sind es aber nur Gehversuche. Richtig laufen kann dieser Autor noch nicht.
Leben ist das, was sich zwischen dem ersten und dem letzten Sabbern abspielt.
Nachts wenn die Schalterhunde schlafen Stehen wir auf dem Bahndamm Winken den vorbeifahrenden Zügen ohne Lok zu Denken dabei an brennende Herzen auf nacktem Eis
So mit Brötchenresten vollgekrümelt sah er aus wie weggewehtes Taubenfutter.
Nachts, wenn das Handy klingelt und der Badewannenfisch schon schläft, summt der Kühlschrank leise vor sich hin.
Langsam zerfallenden Sätze brennen in der Abendsonne. Vereinzelt versuchen verzweifelte Wörter dem Untergang zu entfliehen. Marodierenden Rotstifte, vom Brandgeruch angelockt, plündern ganze Absätze. Stunden später,
Welke Rose liegen auf meinem Grab, doch welk waren sie schon, als ich starb Die Trauer trägt bunte Farben während sie im Grab die Maden
Als wir noch die Wälder durchstreiften Weckte uns der Geruch von Kerosin am Morgen Als wir noch die Wälder durchstreiften Pulsierte ins uns der Glaube
Während ich hier am Schreibtisch sitze, Rezepte kopiere und mich mental schon mal auf den Wochenendeinkauf vorbereite, mit meinen Gedanken schon teilweise bei meinem neuen
Es trafen sich in der Nacht zwei Koalitionäre Im Land regierte das Chaos Und in ihren Herzen die Leere Hinaus in den Morgen Ritten sie