Ein Drittel Welt
Altöl für Bolivien. Schmierstoff für die Suppenküchen der Ärmsten. Ein gelber Sack als Kopfkissen. Joghurtreste, die träumen lassen von einem besseren Leben.
Lyrik wäre zu hochgestochen. Gedichte, Texte, Bruchstücke. All das könnte passen. In aller Bescheidenheit sind es aber nur Gehversuche. Richtig laufen kann dieser Autor noch nicht.
Altöl für Bolivien. Schmierstoff für die Suppenküchen der Ärmsten. Ein gelber Sack als Kopfkissen. Joghurtreste, die träumen lassen von einem besseren Leben.
Etwas ruchlos lag der Morgen in seinem Mantel auf dem Sofa und blickte der billig geschminkten Nacht hinterher. Es war nur eine Frage der Zeit
Auch wenn draußen die Temperaturen steigen, so bleibt das Herz doch kalt. Nichts mehr spüren, die Seele ganz taub, Verblasst ist die Erinnerung an bessere
Am Mittagstisch, das saß kein Hase, nur ein kleines Kaninchen, hübsch angerichtet, lag duftend neben dem Salat. Mutter reichte dem noch dem Verlustes nachtrauendem Kind
Nicht nur draussen stürmt es, sondern auch drinnen im Kopf. Gedanken ziehen herauf wie Gewitterwolken. Jede Entscheidung für einen Schritt birgt das Unwägbare in sich.
Der Pfad, auf dem die Nacht wandelte, war von bunten Blumen gesäumt. Blind wie sie war, zertrampelte sie jede einzelne. Nicht absichtlich, aber doch roh
Über den Wolken lebt der Windkönig. Keine Eile treibt ihn an, keine Grenzen engen ihn ein. Wege, die ins Unendliche führen, stehen seinen Kindern offen.
Wer nicht fühlt, der kann auch nicht hören, wie andere leiden. Ohne Herz, das schlägt, tanzt nur der Gummiknüppel zum Rhythmus der Seelenlosigkeit.
Du fragst, welche Farbe die Freiheit hat? Dabei müsstest du die Antwort schon kennen, denn es kann es nur eine Farbe geben, die sie hat:
Ein fettes Krebsgeschwür, steht vor mir in der Tür. Mein Arzt sagt mir ich hätte nicht mehr lang zu leben. Was solls, so ist das